Generationenfreundliches Einkaufen

Gleich vier Einzelhandelsgeschäfte im Ortskern von Harsewinkel wurden erneut bezüglich ihres Engagements in Sachen Generationenfreundlichkeit ausgezeichnet. Bislang einzigartig in OWL ist dieses Thema über ein gemeinschaftliches Interesse eines Gewerbevereins aufgegriffen worden. Die Geschäfte Orthopädie-Schuhtechnik Baumewerd GmbH, Betten Brentrup, Lotto – Tabak – Spirituosen Flaßkamp und Foto-Paradies Brockmann des Verkehrsvereins Harsewinkel e.V. haben das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ durch den Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes OWL, Thomas Kunz, verliehen bekommen.

Generationenfreundliches Einkaufen 2017

Die Unternehmen wurden zum zweiten Mal mit diesem Signet ausgezeichnet. Die Gültigkeit der Erstverleihung endet grundsätzlich nach drei Jahren. Möchte man das Qualitätszeichen weiterführen, muß dies neu beantragt werden und die Tests werden vor Ort erneut durchgeführt.

Das bundesweit vom Handelsverband HDE getragene Siegel bescheinigt Geschäften, dass sie in punkto Servicequalität, Produktauswahl und Beratung die Anforderungen von Kunden aller Generationen vorbildlich erfüllen und so den demografischen Wandel aktiv gestalten. So ist in den ausgezeichneten Geschäften für Menschen aller Altersgruppen – seien es Familien, Singles oder Menschen mit Handicap – komfortables und vor allem möglichst barrierearmes Einkaufen möglich.„Generationenfreundlichkeit sollte ein Markenzeichen unserer Gesellschaft; aber ausdrücklich auch unserer Wirtschaft werden“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes OWL, Thomas Kunz.

Um das neue Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ zu erhalten, müssen die Geschäfte bundesweit einheitliche Kriterien erfüllen. Für die Zertifizierung in Ostwestfalen-Lippe ist der Handelsverband OWL zuständig. Einzelhandelsbetriebe, die sich zertifizieren lassen wollen, werden von einem Testerteam vor Ort besucht und bewertet. Die Tester prüfen vor Ort insgesamt 63 Kriterien ab, darunter 18 Kriterien, die in jedem Fall positiv beschieden werden müssen, damit das Zertifikat von einer neutralen Bewertungsstelle erteilt werden kann. Die Kriterien beziehen sich unter anderem auf Leistungsangebote, Zugangsmöglichkeiten, Ausstattung der Geschäftsräume und das Serviceverhalten. Das Qualitätszeichen – der Startschuss fiel im Frühjahr 2010 durch die damalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Handelspräsident Josef Sanktjohanser – macht Generationenfreundlichkeit im Einzelhandel zu gelebter Wirklichkeit. Erfolgreich geprüfte Einzelhandelsgeschäfte erhalten die Auszeichnung für drei Jahre und können diese mit einem Logo außen am Geschäft sichtbar machen.

Ob ein Geschäft bereits ausreichend generationenfreundlich ist, lässt sich mit einem Schnelltest im Internet www.generationenfreundliches-einkaufen.de vorab herausfinden.